Elektrische Wechselfelder EWF

Elektrische Wechselfelder EWF (niederfrequent) entstehen aufgrund anliegender elektrischer Wechselspannung in Leitungen und Geräten. Es muß kein Strom fließen.

Unser Körper nimmt diese wechselnden räumlichen Kraftfelder wie eine Antenne auf und steht dann "unter Spannung", besonders wenn er von der Erde isoliert ist. Es kommt im Körper zu Ladungsumkehrungen, künstlichen Wirbelströmen und Stromflüssen.
Gemessen werden die elektrische Feldstärke in V/m, die Körperspannung des Menschen in V in diesem elektrischen Feld und die dominierende Frequenz in Hz.

 

Elektrische Wechselfelder EWF

 

Erfassen des elektrischen Wechselfeldes eines Photovoltaikmoduls mittels potentialfreier Feldstärkemessung nach DIN/VDE 0848 und erdbezogener Feldstärkemessung nach MPR/TCO-Standard

Elektrische Wechselfelder EWF

 

Jahrzehntealte Stegleitung unter Putz. Der Isoliermantel ist versprödet und brüchig, die Adern liegen frei

 

Magnetische Wechselfelder MWF

Magnetische Wechselfelder MWF (ebenfalls niederfrequent, d.h. es tritt noch keine merkliche Energieabstrahlung in Form von Wellen auf) entstehen durch fließende elektrische Wechselströme in Leitungen, Geräten, Transformatoren und Motoren, etc.
MWF sind kaum abschirmbar, sie durchströmen Körper ungehindert, die daraufhin "unter Strom" stehen. Es kommt zu unnatürlichen Spannungsinduktionen und Wirbelströmen. Bestimmt werden die magnetische Flußdichte in Tesla, die dominierende Frequenz in Hz, sowie der Feldlinienverlauf.

 

            

 

Magnetische Wechselfelder MWF

 

Langzeitaufzeichnung magnetischer Wechselfelder mit Datenlogger:
Hier aus baubiologischer Sicht extreme Anomalie.

 

Die US-Umweltbehörde EPA, sowie die "Schwedennormen" TCO und MPR und andere Sachverständigengremien fordern zum Schutz des Menschen z.B. 10 V/m und 200 nT als anzustrebende Expositionsgrenzwerte. Ein sicherer Umgang mit der Ware Strom ist in unserer elektrifizierten Welt durchaus möglich. Im Extrem strahlt ein ganzes Bündel technisch einwandfreier Elektroleitungen bedeutend weniger als eine einsame Elektroleitung in einer nachlässigen Altbauinstallation. Entscheidend ist die fachgerechte Planung und Ausführung.

Elektromagnetische Wellen EMF

Ab 100 kHz (hochfrequenter Bereich) stehen das elektrische und das magnetische Feld in direktem Zusammenhang. Sende- und Funkanlagen, Telefonstationen, Radar, Satelliten,   Mikrowellen, etc. erzeugen elektromagnetische Wellen EMF, die der drahtlosen Kommunikation dienen.
Biologische Systeme sind gute Empfängerantennen für technische Strahlen, deren Stärken oft weit über den natürlichen Strahlen liegen. Unser Körper erwärmt sich dabei; es kommt aber auch zu nichtthermischen Effekten, wie z.B. Streßsymptomen, Ohrensausen, Nervenreizungen, psychische Leiden, Herzinfarkt, Zellveränderungen, Immun und Hormonschädigungen, grauer Star und Krebs.
Vor allem gepulste, d.h. in einem niederfrequenten periodischen Rhythmus getaktete, amplitudenmodulierte hochfrequente Strahlung, wie sie z.B. bei Mobiltelefonen oder den digitalen schnurlosen Telefonen des DECT-Standards vorkommt, scheint an den obengenannten Symptomen beteiligt zu sein.
Erfasst werden die hochfrequente elektrische Feldstärke in V/m, die Strahlungsdichte in W/m² und die Art der niederfrequenten Modulation.

elektromagnetische Wellen EMF

Mobilfunksendeanlage auf einem Wasserturm

Elektrische Gleichfelder EGF (Elektrostatik)

entstehen durch elektrische Gleichspannung an synthetischen Teppichen, Gardinen, Tapeten, Lacken, Stoffen, Beschichtungen, Bildschirmen, usw.
Die elektrostatischen Ladungen provozieren in unserem Körper künstliche Ladungsumverteilungen, Ströme und Spannungsabfälle. Ein "unter Spannung" gesetzter Körper entlädt sich dann schockartig an geerdeten Teilen.
Elektrostatik verschlechtert die Luftionisation und das Raumklima nachhaltig. Sie entsteht durch Aufladung von Oberflächen aus Materialien mit einem hohem elektrischen Widerstand, wie Hartgummi, PVC, Glas, Polyethylen, trockenes Holz, etc. Je geringer die relative Luftfeuchtigkeit, desto stärker die elektrostatischen Erscheinungen. Gemessen werden die statische elektrische Oberflächenspannung des verdächtigen Materials in V, die Entladezeit in s und die Feldstärke im Raum als Luftelektrizität in V/m.

Magnetische Gleichfelder MGF (Magnetostatik):

Der bekannteste natürliche Gleichfeldverursacher ist unsere Erde. Künstliche magnetische Gleichfelder entstehen durch magnetisierte Stahlteile (z.B. in Betten, Matratzen, Möbeln, Geräten, Baumasse) und bei Gleichstromanlagen (z.B. U-Bahn, Straßenbahn, Magnetschwebebahn). Diese verzerren und überlagern das natürliche Erdmagnetfeld und durchströmen ungehindert unseren Körper. Sie erzeugen im Organismus elektrische Spannungen und können den natürlichen Eigenmagnetismus (Spinausrichtung) und die Orientierungsfähigkeit von Lebewesen stören. Ermittelt werden die magnetische Flussdichte in Tesla und die Kompassabweichung in Grad °.